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Arbeit

Samstag, 22. Dezember 2007

Sägenparty

Mein Kopf... mein armer, armer Kopf...
Die Weihnachtsfeier gestern werde ich wohl nicht so schnell vergessen, was hab ich mich durch das Buffet gefressen, was hab ich mal wieder für Unsummen von Bier vernichtet. Ich bin wirklich stolz auf mich, denn ich habe mir, im Gegensatz zu meinen Arbeistkolegen, keine Eskapaden geleistet. *räupser*
Als ich heute Morgen aufwachte, war ich wieder einmal in diesen Zustand von "Hab ich das geträumt, oder ist das wirklich passiert" verfallen. Bei einer Begebenheit bin ich mir allerdings sicher, dass sie passiert ist, aber ich weiß nicht warum I. das gemacht hat:
I. hängt im 5 fünfminuten Takt in meinen Arm ein. Redet nicht, sitzt neben mir, hängt einfach die ganze Zeit ein.
Interpretationsversuch:
  • I. wollte die ganze Zeit zur echt grauenvollen musikalischen Untermalung (ich sag nur Wham!) der Feier ein wenig Schunkeln.
  • I. ist aus Norddeutschland und es ist ganz normal permanent bei seinen Kolegen auf einer Weihnachtsfeier einzuhängen.
  • Ich war betrunkener als ich dachte und drohte permanent von der Bierbank zu kippen un d I. wollte mich vor Schädelfrakturen bewahren.
Und nun noch die Oberpeinlichkeit, die ich mir daheim geleistet habe und die ich eigentlich gar nicht erzählen sollte.
Warum krabbelt Sokipan morgens um fünf im Bett herum und sucht den nicht existenten Wasserhahn, der im Bett nicht integriert ist?
Ganz einfach, weil ich geträumt habe, dass mein Bett über einen Wasserzapfhahn verfügt und als ich aufwachte hatte ich so einen Brand, dass ich sofort anfing nach dem Zapfhahnen zu suchen. Leider wurde ich nicht fündig und wunderte mich, wo dieser wohl geblieben war und so dämmerte mir langsam, dass mein Bett über gar keinen Wasseranschluss verfügt... Hach ja, ein Bett mit Wasserhahn, das wär schon cool.

Dienstag, 13. November 2007

...

Der "bevor ich ins Bett falle"- Beitrag:

Heute wars zum ersten Mal wirklich herausfordernd und ich hab zum ersten und letzten Mal einen riesen Bock geschossen. Nach vier Stunden nervraubender Arbeit, hab ich einfach versehenlicht mit der scheiß Software, die alle 30 Minuten abstürzt und so gar nix drauf hat, meinen abgeschlossenen Auftrag bis auf das letzte Dokument gelöscht.
Großes Gelächter seitens der Kollegen, vielleicht wars ja auch Erleichterung, immerhin ist jetzt klar, dass auch das Greenhorn so richtig was versauen kann.

Naja, mit viel Kaffee ging es dann wieder, aber ehrlich: El Katastrophos! Und morgen wird es nicht besser werden. Das was da auf meinem Schreibtisch liegt macht mich heute noch so gar nicht an, denn das Programm mit dem ich morgen in den 3D Plänen auf Ostereiersuche gehe ist auch Oberschrott und ich hab mich mit Schrott noch nie abgefunden. HA

Und was gibt es sonst noch aus meinem faden Alltag zu erzählen?
Alles bestens, ich bin glücklich und zufrieden und freu mich auf ... auf alles was zur Zeit in meinem Leben geschieht. Es ist einfach seltsam wie sich innerhalb kurzer Zeit so vieles in so vielen Bereichen verändert hat. Manchmal möchte ich Stop sagen, weil ich es selbst kaum fassen kann, aber es ist wie es ist: Einfach schön.

Schluss nun mit diesem grausamen Geschwafel, wohin ist denn mein Gefühl für Sprache entschwunden? Nun denn, es scheint mir spät zu sein. Ich bette mich zur Ruhe und wünsche eine erholsame Nacht.

(Notiz an mich: Diesen Beitrag morgen früh umbedingt wieder löschen!)

Montag, 12. November 2007

Einstand

Es soll ja schon zu Organschäden durch den Automatenkaffee in der Firma gekommen sein, auf jeden Fall habe ich als Kaffee-Experte schon viel getrunken, aber diese Brühe schmeckt wie das ungeklärte Abwasser von Donau-Chemie, wenn die halbe Belegschaft noch dazu die Ruhr hat. Wer drei Monatelang davon trinkt hat danach sicher keine Leber mehr oder scheidet seine Nieren von selbst langsam aus. Kein Wunder, dass mir letzte Woche immer schlecht war wie Sau. Nun haben sich die Dokumentierer und die Programmierer und die eine eigene Kaffeemaschine gekauft und siehe da: Sokipan leidet nicht mehr den ganzen Vormittag unter akkutem Brechreiz. Ich glaube meine Leberwerte sind bald wieder im grünen Bereich. HÄHÄ

Wozu feiert man eigentlich den Einstand? Man füttert einmal die Kollegen und hofft, dass sie einem dann gut gesinnt sind? Lächerlich, aber ich musste heute auch Einstand feiern. Eigentlich dachte ich immer ich könne nicht backen (backen ist mir zu chemisch mit den ganzen Zutaten -> Stress pur!), aber die haben wirklich äh gefressen, damit sie auch noch ein zweites Stück ergattern können. Interessant... interessant... ich könnte sie mir mit Linzerschnitten hörig machen... wahnsinn was man mit Mehl alles machen könnte, aber das ist jetzt wieder eine andere Geschichte.

Freitag, 9. November 2007

Spontane Glücklichkeit

hatte mich heute den ganzen Tag fest im Griff. Das war schön.

Sich um nichts Existenzielles mehr sorgen zu müssen hat was.
Keine unaufgearbeiteten Arbeiten mehr im Hinterkopf zu haben, die längst hätten erledigt werden sollen, hat noch viel mehr.
Am frühen Freitag Nachmittag einfach aus dem Büro marschieren, wissen, dass nun 2,5 Tage folgen, in denen ich nichts, aber auch gar nichts machen muss, folgen und ich am Montag einfach da weitermache wo ich freitags aufgehört habe, hat nochmal viel mehr.

Das ist einfach gut für mich. Besser als Lehrer.

Meine Nachhilfeschüler sind schwer geknickt. Die Lücke dich ich scheinbar hinterlassen habe, sei riesig. Obwohl ich sie darauf vorbereitet habe sind sie einfach nur entsetzt gewesen, dass ich wirklich nicht mehr komme. Konnten es nicht fassen und haben lange Gesichter gezogen. Immer wieder nachgefragt. Meine Nachfolgerin hat es nicht leicht, die guten Schüler legen sich quer und streiken.
Das ist einerseits schön, da ich weiß, dass ich gute Arbeit geleistet habe und meine Prinzipien der Wertschätzung, Wahrnehmung und Akzeptanz jedes einzelnen umsetzten konnte, aber auch traurig, dass sie jetzt scheinbar doch schwerer mit meinem Abgang zu kämpfen haben, als ich mir je vorgestellt habe. Ich vermisse meine Nachhilfeschüler. Es war ja auch wirklich ein toller Job mit null Arbeitsaufwand, aber eben nicht gerade Geldbörsenfüllend. Man kann ja schließlich nicht auf allen Hochzeiten tanzen. Ach, ich gebs ja zu: Ich vermisse den Nachhilfeunterricht tierisch. Es waren einfach nur geile Nachmittage. Junge Menschen können einem so viel geben, wenn man sie nur mal lässt.

Meinen Pass habe ich auch wieder gefunden. Er steckte in meinem Wörterbuch, dass ich zusammen mit meinen anderen Unterrichtsmaterialien heute im Nachhilfeinstitut abgeholt habe. Was bin ich erleichter. Wieder 80 Euro, die ich mir sparen kann. Irgendwie muss der Pass, der in meiner Tasche war beim Büchertransport ins Wörterbuch gerutscht sein und da wir es dieses Schuljahr ncoh nicht benötigt haben, wars mir nicht eingefallen. Letzte Nacht aber viel es mir wie vom Blitz getroffen ein. Ich wachte auf und wusste, dass er nur im Büro sein kann.

Workaholic

So, nun habe ich die erste Woche im neuen Job hinter ich gebracht.

Was soll ich großartiges erzählen? Es ist einfach alles OK. Ich bin zufrieden, mehr will ich im Moment nicht.

Montag, 5. November 2007

...

Der erste bezahlte Arbeitstag liegt hinter mir und ich hab mich bestens bewährt. Schon am Nachmittag konnte ich meinen ersten kleinen Auftrag alleine von Anfang bis Ende abwickeln, was ich irgendwie selber nicht ganz glauben kann. Meine Kollegen meinten erstaunt, was für einen Hochleistungsscanner ich wohl eingebaut hätte, sodass ich mir alle gefühlten 3500 Arbeitsschritte in der nun nicht mehr so unbekannten Software bei der Einschulung gemerkt habe. Naja, großer Kopf eben und Vorkenntnisse in Datenbankanwendungen.
Schön abwechslungsreich ist es ja. Von Übersetzungsarbeiten, Layouten, ein wenig HTML, Bildbearbeitung/beschaffung, Datenbankabfragen bis hin zum Binden und Basteln ist alles dabei.

Dienstag, 30. Oktober 2007

Heavy Metal Job

Ich bin hundemüde, weil ich es nicht gewohnt bin hart zu arbeiten. Deshalb in aller Kürze die neusten Neuigkeiten:

Nachdem ich nach meiner ersten Bewerbung, fünf Minuten später schon zum Vorstellungsgespräch eingeladen wurde, welches letzten Donnerstag stattfand und gestern in die zweite Runde ging, wurde ich heute zum "Schnuppern" eingeladen. Da die letzte Mitarbeiterin so ein total Fehlgriff war (sie kannte nicht einmal den Unterschied zwischen Festplatte und Ordner) und der technische Leiter sampt Personaler wie auf Nadeln saßen, hatte ich ja vorgeschlagen, dass ich heute mal zeige was ich so drauf habe. Um vier hab ich den Dienstvertrag unterschrieben, bekam meine Plastikkarte, eine Kuli und einen Block. Erklärte mir das Gleitzeitsystem und was in der Firma für tolle Feste gefeiert werden und wurde sofort mit Arbeit überhäuft(Nach diesem Manual kann ich automatisch Niederländisch, wir praktisch).
Was ich nun genau mache? Ich bin der Nerd der technischen Dokumentation. Ein riesen Schreibtisch ist nun mein, der von zwei überdimensoanlen Monitoren überragt wird. Ein wenig futurristisch wirkt das ganze, aber hey, was wäre ich ohne Technik?

Sokipan das Chamälion wünscht eine gute Nacht. Am Montag geht es los. Ich freu mich so.

Montag, 22. Oktober 2007

Money MONEY Money

Als ob dieser Tag nicht noch geiler werden könnte: Endlich habe ich das Geld von den Sommerkursen überwiesen bekommen!
Ich muss also nicht mehr länger nackt und hungrig durch die Gegend wandern! YEA

Wer will von mir besucht werden? *g*

Dienstag, 21. August 2007

Mein Lieblingsschüler

Mein absoluter Lieblingsschüler O. ist wieder da. Man, ich frag mich ja echt was dem die Mutter als Kleinkind eingeflößt hat, damit es soweit gekommen ist. Er ist ja wirklich der absolute Knüller.

OK, er ist Bäckerlehrlin und ja, er muss wirklich sehr früh aufstehen. Aber ist das Grund genug dafür, dass er ein ganzen Jahr lang den Deutschunterricht schlafend verbracht hat?
Jetzt sitzen wir jedenfalls wieder zusammen im Büro und füllen die 150 Arbeitsblätter aus, die er während des Jahres ja, zwecks Nachschlafen, nicht ausfüllen konnte und lernen auf den Nachzapf, der aus der S-Schreibung und der Groß- und Kleinschreibung besteht. Wahnsinn, wofür überhaupt Deutsch in der Berufsschule?

Naja, trotz allem ist er mein Lieblingsschüler, denn er ist wirklich unheimlich amüsant. In der Regel kommt er fünf Minuten zus pät, erklärt dann, dass er zu müde ist auch nur einen einzigen Buchstaben zu schreiben. Nach zehn Minuten fragt er mich dann, ob Rauchen mittlerweile in den Klassenräumen erlaubt ist. Fünf Minuten später verlässt er für mindestens 10 Minuten den Raum um auf dem Klo die Zeit zu verplempern. Irgendwann kommt er wieder. Meint wieder wie blöd er es findet, dass man in der Klassen nicht rauchen darf und ob ich nicht eine Außnahme machen kann. Er würde mich auch nicht verpfeifen. Anschließend schaut er mir tief in die Augen und schnallzt fünf Mal laut, ich grinse ihn süffisant an, er zurück, weil im wieder einfällt, dass ich ja immer die war, die sich nicht provotieren lässt, sondern nur grinst. 20 Miunten später verschwindet er dann zum zweiten Mal für mindestens 5 Minuten aufs Klo. Hat er vielleicht das Reizdarmsyndrom? Innerlich freu ich mich schon auf das Nahe Ende. Er kommt zurück, nimmt den Bleistift in die Hand. Nochmals Arbeiten wir 15 Minuten durch, er macht einen auf leidendes Kind. Dann ist der Zapfen ab. Er steht auf, deutet auf die Tür ich solle ihm folgen. Ich grinse. Draußen vor der Tür streckt er mir eine Zigarette entgegen. "Scheißt's dich eigentlich auch so an?", fragt er mich.
Ich grinse hämisch und schüttle den Kopf und er meint "Ach, los ma den Scheiß für hüt guat si!"

Ich weiß, dass er die Prüfung mit Bravour bestehen wird, dafür bin ich ja schließlich bekannt, aber manchmal frage ich mich wirklich, ob die Bezahlung wirklich gerechtfertigt ist.

Mittwoch, 21. März 2007

Trotz?

Ich arbeite nun schon einige Jahre als Nachhilfelehrer und ja, ich bin wirklich recht erfolgreich in diesem Dienstleistungsgewerbe. *g* Doch seit zwei Jahren habe ich einen Schüler bei dem ich einfach nicht ankomme. Seit zwei Jahren schreibt er nur Fünfer und ich bin langsam aber sicher mit meinem Latein am Ende. Die Rechtschreibung ist so gut wie perfekt, die Message, die er rüberbringen will ist auch OK, aber sein Ausdruck! Eine Katastrophe! Kaum zu glauben, dass Deutsch seine Muttersprache ist. Dabei ist sein Vater der Inhaber eines der renomiertesten Buchgeschäfte der Stadt. Ob das wohl Trotz ist? Ich bin mir nicht wirklich sicher, immerhin habe ich nun seit einem Monat das Gefühl, dass sich etwas in seiner Einstellung ändert. Immerhin ist er nun gewillt meine Vorschläge in Betracht zu ziehen. Ein Anfang.

5000 hertz

es muss raus

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