Reizüberflutung
Entgegen der Behauptung mancher Kritiker des Zen führt die Zen-Meditation den Übenden nicht dazu, daß er sich in Wahrnehmung und Gemüt von seiner alltäglichen Umgebung abschließt und ihr gegenüber gleichgültig wird. Im Gegenteil: Die Zen-Meditation führt bei den Übenden zu einer neuen und größeren Offenheit gegenüber seiner alltäglichen Umgebung und zu einer neuen Intensität in der Wahrnehmung derselben. Er gewinnt dadurch eine innere Ruhe und Stabilität, welche ihm ersparen, auf den sonst üblichen Wegen nach immer neuen Anregungen etc. zu suchen.
Schon nach einigen Wochen der Praxis stellte sich diese Veränderung ein, ohne dass ich sie zuerst bewusst wahr genommen hätte. Erst schien es mir, als ob meine Sinne geschärft wären, doch dann erkannte ich, dass ich nur geneuer hinhörte und hinsah und die Geräusche und Bilder des Alltags nicht mehr einfach ausblenden konnte.
Das Resultat dieser Erkenntnis war, dass ich einen Weg finden musste mich dieser permanenten Reizüberflutung, der wir in unseren heutigen Zeit permanent ausgesetzt sind, zu entziehen. Im Klartext: Ich höre nicht mehr stundenlang Musik oder sitze vor dem Fernseher, weil ich es einfach nicht mehr kann. Es ist für mich alles andere als entspannend. Ich habe eine neue Ordnung geschaffen. Alles, was einfach nur herumstand wurde weggeräumt und entsorgt, quasi ein Schritt zur neuen Schlichtheit.
Die letzten Wochen entspanne ich am Abend mit einer Tasse Tee, einem Buch, autogenem Training und natürlich in dem ich Zazen praktiziere.
Es ist gut so! Es ist rein!
Schon nach einigen Wochen der Praxis stellte sich diese Veränderung ein, ohne dass ich sie zuerst bewusst wahr genommen hätte. Erst schien es mir, als ob meine Sinne geschärft wären, doch dann erkannte ich, dass ich nur geneuer hinhörte und hinsah und die Geräusche und Bilder des Alltags nicht mehr einfach ausblenden konnte.
Das Resultat dieser Erkenntnis war, dass ich einen Weg finden musste mich dieser permanenten Reizüberflutung, der wir in unseren heutigen Zeit permanent ausgesetzt sind, zu entziehen. Im Klartext: Ich höre nicht mehr stundenlang Musik oder sitze vor dem Fernseher, weil ich es einfach nicht mehr kann. Es ist für mich alles andere als entspannend. Ich habe eine neue Ordnung geschaffen. Alles, was einfach nur herumstand wurde weggeräumt und entsorgt, quasi ein Schritt zur neuen Schlichtheit.
Die letzten Wochen entspanne ich am Abend mit einer Tasse Tee, einem Buch, autogenem Training und natürlich in dem ich Zazen praktiziere.
Es ist gut so! Es ist rein!
sokipan - 21. Jun, 11:30
